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Hygienisierung und Desinfektion

UV-Anlage

Trinkwasser muss gemäß den einschlägigen Verordnungen in hygienischer Hinsicht von einwandfreier Beschaffenheit sein. Im Rahmen der Wasserversorgung kommen deshalb verschiedene Desinfektionsmaßnahmen zum Tragen:

Chemische Desinfektion:

Bei der chemischen Desinfektion werden meist chlorhaltige Mittel zudosiert (Chlordioxid, Natrium- und Calciumhypochloritlösungen oder Chlorgaslösungen).
Beim Einsatz von Ozon wird ebenso eine hervorragende Desinfektion erreicht. In der Regel ist hier aber eine Filterstufe zur biologischen Mineralisierung erforderlich.

UV-Desinfektion:
Die Desinfektion von Wasser mit UV-Licht ist ein physikalischer Prozess. Unter günstigen Voraussetzungen inaktiviert die UV-C Strahlung die Mikroorganismen im Wasser so, dass sich diese nicht mehr vermehren können und absterben. Da es sich um ein physikalisches Verfahren handelt, entstehen bei einer UV-Behandlung keine chemischen bzw. gesundheitsgefährdenden Nebenprodukte. Zur Verbesserung der Wirkung kann zusätzlich Ultraschall genutzt werden.

Membrantechnik:
Auch mit Membranen (Porengröße kleiner als 0,2 µm) können Mikroorganismen zurückgehalten werden.

Thermische Desinfektion:

Die thermische Desinfektion kommt vorwiegend beim Abkochen  in den Haushalten oder in Warmwasserbereitungssystemen zur Legionellenprohylaxe zum Einsatz.

UV-Behandlung

Die UV-Behandlung wirkt nur während der Bestrahlungszeit, hat also keinen nachhaltigen Effekt. UV-Anlagen werden oft als letzte Stufe in einer Aufbereitungskette zur betriebsabschließenden Hygienisierung eingesetzt.

Wir setzen Anlagen verschiedener Hersteller ein. Die Auswahl der richtigen UV-Techniken und Anlagen orientiert sich an der jeweils vorliegenden Wasserqualität.

 

UV-Anlage zur Desinfektion

Informationscenter Wasseraufbereitung

Ansprechpartner

Manfred Brugger

Tel. +49 751 6009-47
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