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Membranfiltration

Unter Membranfiltration werden folgende Verfahren zusammengefasst:

  • Mikrofiltration (MF) 
  • Ultrafiltration (UF)
  • Nanofiltration (NF)
  • Umkehrosmose (RO)

Membranfilter sind rein mechanisch wirkende "Feinsiebe". Diese Feinsiebe bestehen aus porösen, künstlich hergestellten Folien - sog. Membranen - mit jeweils exakt definierten Porendurchmessern. Die Trennschichten werden auf sogenanntes Trägermaterial aufgebracht. Als Trägermaterial kommen Polymere oder Keramik zum Einsatz. Membranfiltrationstechniken werden für die unterschiedlichsten Anwendungen im Bereich der Wasseraufbereitung - oft in Kombination mit klassischen Verfahren - eingesetzt.

Trenngrenzen

Membranfunktion

Die Porendurchmesser definieren den Membrantyp und stehen in direktem Zusammenhang mit den Abscheideraten: Alle Stoffe, die kleiner als die Poren sind, können die Membran passieren, größere werden zurückgehalten.
Im Rahmen der Trinkwasseraufbereitung ist dieses unselektive Verhalten nachteilig, denn es werden insbesondere bei der Nanofiltration bzw. Umkehrosmose nicht nur die unerwünschten, sondern auch die gewünschten Mineralien teilweise oder ganz mit entfernt.

Membranaufbau

Die eigentliche wirksame Membranschicht ist hauchdünn und sitzt an der dem Rohwasser zugewandten Seite.
Der allergrößte Teil einer Membrane ist der Trägerwerkstoff, der für den mechanischen Aufbau und die Festigkeit erforderlich ist. Wichtig für die Funktion einer Membran ist, dass die Poren in Richtung Reinwasser größer werden. Ansonsten besteht die Gefahr der dauerhaften Verblockung.

Membranaufbau
Prinzipieller Aufbau einer Membrane

Werkstoffe

Heutige Membranen bestehen aus Kunststoffen (z.B. Polysulfon) oder Keramik.

Typen

Je nach Verwendung und Aufbau unterscheidet man zwischen:

  • Hohlfasermembranmodulen
  • Spiralmodulen
  • Rohrmodulen
  • Plattenmodulen
  • Kissenmodulen

Betriebsweise

Membrananlagen sowie eine eventuell erforderliche Voraufbereitung müssen sorgfältig geplant werden. Die Auswahl der entsprechenden Module sowie die Betriebsweise der Anlage ist grundsätzlich auf die Rohwasserbeschaffenheit abzustimmen.

Prinzip Umkehrosmoseanlage

Wir planen und errichten Ultrafiltrationsanlagen, Nanofiltrationsanlagen und Umkehrosmoseanlagen. Dabei greifen wir auf modernste Erkenntnisse zurück und sehen große Chancen bei der Applikation von Kombinationsverfahren, wie z.B. bei der ozonunterstützten Membranfiltration.
Schicken Sie uns Ihre Anforderungen – gerne werden wir auch für Sie tätig.

Informationscenter Wasseraufbereitung
AnsprechpartnerManfred Brugger

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Markus Stüker

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