Anlagen zur Nanofiltration (NF) für die Wasseraufbereitung

Nanofiltration (NF) und Umkehrosmose (RO)

Die Umkehrosmose ist im Bereich der Wasserentsalzung ein oft eingesetztes Verfahren. Durch Umkehrosmose können einwertige Ionen aus dem Wasser entfernt werden. Dies erfordert entprechende Membranen und hohe Betriebsdrücke bis zu 60 bar.
Die Nanofiltration ist ein identisch arbeitendes Verfahren. Allerdings sind die Rückhaltraten kleiner als bei der Umkehrosmose. Die Nanofiltration arbeitet dafür mit einem niedrigeren Wasserdruck, von unter 8 bar. Die Nanofiltration oder NF wird deshalb auch oft als Niederduck-Umkehrosmose bezeichnet oder LPRO (Low pressure Reverse osmosis).
Haupteinsatz der Nanofiltration ist die Enthärtung von Trinkwasser, die Entfernung von DOC (Entfärbung) oder auch die Rückhaltung von anthropogenen Spurenstoffen.

Nachgeschaltete Entsäuerung

Die Nanofiltration hält Feststoffe zurück, während Gase durch die Membrane diffundieren können. Dies führt dazu, dass nach einer Enthärtung mit Nanofiltration eine Entsäuerung erfolgen muss. Dies kann z.B. durch Querstrombelüftung erfolgen.

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