Schnellentkarbonisierung (SEK)

Die Schnellentkarbonisierung gilt als das kostengünstigste und umweltfreundlichste Verfahren zur zentralen Enthärtung von Trinkwasser, insbesondere bei der Enthärtung von großen Wassermengen.
Bei der Schnellentkarbonisierung erfolgt die Entfernung des Kalkes in einem sogenannten Wirbelbettreaktor.

Vorteile der Enthärtung im Wirbelbett

  • Enthärtung von Härtebereich 4 auf 2
  • Vermeidung bzw. Verringerung von Kalkablagerungen in warmwasserführenden Systemen
  • Geringerer Energieeinsatz
  • Angenehmeres und hautverträglicheres Wasser
  • Geringerer Verbrauch von Regeneriersalzen
  • Geringerer Wasch- und Reinigungsmittelverbrauch
  • Geringere Abwasserbelastung
  • Magnesiumgehalt bleibt konstant
  • Pellets landwirtschaftlich verwertbar
  • Zusatzkosten für Endverbraucher: nur 0,10-0,15 €uro/m3

Durch Dosierung von Lauge (je nach Rohwasserqualität - Natronlauge oder Kalkmilch) wird das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht so gestört, dass der Kalk ausfällt und an Kristallisationskeimen zu Pellets aufwächst. Die Pellets schwimmen im von unten nach oben durchströmten Reaktor, wachsen auf und werden von Zeit zu Zeit aus dem Reaktor entfernt. Die Anlagen arbeiten vollautomatisch.

SEK mit Natronlaugedosierung

Beim sogenannten „Amsterdamer Verfahren“ erfolgt die Enthärtung im Wirbelbettreaktor durch Dosierung von Natronlauge (NaOH). Mittels Spezialdüsen wird eine äußerst intensive Einmischung erreicht, die dazu führt, dass der Kalk spontan ausfällt und zu Pellets aufwächst. Durch die Natronlauge wird der Natriumgehalt des Wassers gering erhöht.
Vorteile dieses Verfahrens:

  • Die Ablauftrübung ist äußerst gering
  • In der Regel ist keine nachfolgende Filterstufe erforderlich

SEK mit Kalkmilchdosierung

Beim neu entwickelten Verfahren basiert die Enthärtung im Wirbelbettreaktor auf der Dosierung von Kalkmilch (CaOH). Die Dosierung erfolgt hierbei über Dosierlanzen direkt in den Reaktoreinlauf. Auch hier wächst der Kalk zu Pellets auf. Bei der Kalkmilchdosierung muss eine Filteranlage zur Enttrübung nachgeschaltet werden.
Vorteile dieses Verfahrens:

  • Natriumgehalt des Wassers bleibt konstant
  • Kostengünstiger als das Amsterdamer Verfahren

SEK mit Kalkmilchdosierung

Beim neu entwickelten Verfahren basiert die Enthärtung im Wirbelbettreaktor auf der Dosierung von Kalkmilch (CaOH). Die Dosierung erfolgt hierbei über Dosierlanzen direkt in den Reaktoreinlauf. Auch hier wächst der Kalk zu Pellets auf. Bei der Kalkmilchdosierung muss eine Filteranlage zur Enttrübung nachgeschaltet werden.
Vorteile dieses Verfahrens:

  • Natriumgehalt des Wassers bleibt konstant
  • Kostengünstiger als das Amsterdamer Verfahren

 

Enthärtungsanlagen müssen systemspezifisch ausgelegt werden. Hierzu ist eine breite Datenerhebung bzw. Datenbasis erforderlich. Gerne stehen wir Ihnen hierzu zur Verfügung.

Detailinformationen finden Sie im Downloadbereich und im Mediencenter.
Oder noch besser: Rufen Sie uns an.

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