Arsenentfernung

Neben Eisen und Mangan ist Arsen ein weiterer Spurenstoff, welcher insbesondere in reduzierten Grundwässern (Tiefenwasser) auftritt.

Entfernung durch Oxidation:
Unter Verwendung von Ozon oder anderen starken Oxidationsmitteln kann die Arsenentfernung parallel mit der Enteisenung und der Entmanganung in einer Filterstufe erfolgen. Das Arsen wird in diesem Falle zu Arsenat oxidiert, welches im Filter zurückgehalten wird. Das Arsenat wird bei der Filterrückspülung mit Eisenschlamm und Mangan aus dem Filterbett entfernt.

Entfernung durch Adsorption:
Alternativ ist die Filtration über adsorptiv wirkende Filtermaterialien wie z.B. granuliertes Eisenhydroxid (GEH) möglich. Bei diesem Verfahren lagert sich Arsen an das GEH-Material an. Vor der Adsorption muss Eisen und Mangan restlos aus dem Wasser entfernt werden. Adsorptionsfilter können nicht gespült werden. Bei Erschöpfung muss das Material komplett ausgetauscht werden. Adsorptionsfilter werden in der Regel für zwei bis drei Jahre Laufzeit ausgelegt.

Entfernung durch Fällung:
Eine weitere Alternative ist die Fällung durch Dosierung von Eisensalzen vor einer Filterstufe. Arsen lagert sich dann ähnlich wie bei der Adsorption an den Eisenschlamm an. Nachteilig bei diesem Verfahren ist der hohe Schlammanfall, welcher in der Regel eine aufwändige Schlammbehandlung mit Entwässerung und Pressung erfordert.

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